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Sockelbecken mit Reliefdarstellung
  • Sockelbecken mit Reliefdarstellung
  • Frühsumerisch, ca. 3500-3300 v.Chr
  • Fundort: angeblich Süd-Mesopotamien (Uruk), Irak
  • Felsgestein
  • Höhe: 34,3 cm
  • Ident.Nr. XIc 3929
  • Sammlung: Museum für Vor- und Frühgeschichte | Kaukasus und Vorderer Orient
  • © Foto: Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Ingrid Geske
Beschreibung
Zylindrischer Sockel aus graugrünem Gestein (Andesit) mit figurenreicher Darstellung: Um die Äste eines Baumes ringeln sich zwei mächtige Schlangen. Eine von ihnen ist im Begriff einen Frosch zu fressen, die andere hat ein flaches Becken umschlungen und hält im Maul die Füße eines nackten, bärtigen Mannes. Dieser hängt mit dem Kopf nach unten. Seine Schädeldecke verschwindet im Maul einer dritten Schlange. Die angewinkelten Arme der Person werden an den Ellenbogen von zwei Löwinnen angefressen. Zwischen dieser Gruppe und dem Baum steht auf der untersten Felsenreihe ein Löwe über einem liegenden Mann, der seine linke Hand in einer Abwehrhaltung in das Maul des Raubtieres gelegt hat.
Die qualitätvolle Ausführung des Sockels repräsentiert einen außergewöhnlich hohen Standard der Bildhauerkunst. Die motivreiche Szene ist wahrscheinlich als mythisch zu deuten. Sie stammt angeblich aus Süd-Mesopotamien.


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