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  • Bernsteinhalskette
  • Mitte 19. Jh.
  • Gebrauchsort: Bückeburg, Schaumburg-Lippe, Niedersachsen, Deutschland
  • Bernsteinperlen, Stoffblumen
  • Länge: 42 cm
  • Ident.Nr. D (30 Y 8) 163/1962
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Ute Franz-Scarciglia
Beschreibung
Zehn große, klare, feinfacettierte Bernsteinperlen sind auf ein Leinenband gfädelt. Die Kette wird mit einem rechteckigen Federschloss verschlossen. Die Oberseite des Schlosses ist vergoldet und hat eine Auflage aus Filigranranken, die am Rand durch acht Splinte gehalten werden, die je einen roten oder grünen Stein tragen. In der Schlossmitte ist der ausgeschnittene Namenszug "CSK" aufgelötet und von 20 abwechselnd roten und grünen Steinen umrandet. Zwischen Schloss und Kette sind auf jeder Seite Stoffblumen angebracht.

Die Kette gehört zur Bückeburger Tracht. In dieser Region bekam die Braut zur Hochzeit eine Bernsteinkette geschenkt. Dies war seit Mitte des 19. Jh. auch in den unteren bäuerlichen Schichten verbreitet.
Händler aus Danzig, Elbing und Stolp vertrieben die Steine auf der Braunschweiger Messe.


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