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Aramäisches Ostrakon, Abrechnung über Silber
  • Aramäisches Ostrakon, Abrechnung über Silber
  • Ostrakon (Schriftträger)
  • Genauer: Spätzeit
  • Herkunftsort: Elephantine (Ägypten / Oberägypten)
  • Ton, gebrannt (Material)
  • Höhe x Breite x Tiefe: 23,5 x 29,7 x 3 cm
  • Ident.Nr. P 10678
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Papyrussammlung
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten.

Liste mit Personennamen und dazu Wertbeträge in Schekel, Ma'ah und Reva'

http://elephantine.smb.museum/record/ID100080
(V. Lepper / St. Wimmer)


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