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Mosaikikone mit dem gekreuzigten Christus zwischen Maria und Johannes
  • Mosaikikone mit dem gekreuzigten Christus zwischen Maria und Johannes
  • Ikone
  • verbale Datierung: Ende 13. Jahrhundert
  • Entstehungsort stilistisch: Konstantinopel
  • Mosaik aus farbigem Glas und Blassgold in Mastixgrund
  • Höhe: 36,8 cm
    Breite: 30 cm
    Tiefe: 2,5 cm
    Gewicht: 1281 g
  • Ident.Nr. 6431
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Museum für Byzantinische Kunst
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Jürgen Liepe
Beschreibung
Multimedia
Vor dem silbernen Himmel erhebt sich das Kreuz über dem Golgathafels. Im unteren Teil die Höhle mit Adams Schädel. Christus steht mit geschwungenem Körper vor dem Kreuz, seine Füße ruhen auf dem Querholz. Der rechten Brustwunde entströmt ein dünner Blutstrahl. Ein verknotetes Tuch verhüllt den Unterleib. Die ausgebreiteten Arme wirken übermäßig gelängt. Das vom Kreuznimbus gerahmte Haupt ist tief zur rechten Schulter geneigt, die Augen sind geschlossen. Oben schweben Halbfiguren zweier Engel, die auf den Gekreuzigten hinweisen. Seitlich in zwei Hälften die griechische Beischrift »Die Kreuzigung«. Zur Rechten des Gekreuzigten steht Maria. Ihr Haupt ist dem toten Sohn zugewandt, die Rechte weist auf ihn hin. Über dem Nimbus das Inschriftenkürzel für Gottes Mutter. Johannes zur Linken Christi verharrt in gesammelter Haltung. Die griechische Beischrift enthält den Namen und Ehrentitel »Iohannes der Theologe«. Hinter dem Kreuz wird die Stadtmauer von Jerusalem sichtbar. Die zehn Vertiefungen im Holzrahmen enthalten teilweise Reliquien. Die Löcher auf der Oberseite stammen von Silberbeschlägen.


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