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Gürtelschnalle mit Christusmedaillon
  • Gürtelschnalle mit Christusmedaillon
  • Gürtelschnalle
  • verbale Datierung: 401-700
  • Entstehungsort stilistisch: Oströmisches Reich
  • Bronze
  • Höhe: 2,9 cm
    Breite: 7 cm
    Tiefe: 1,5 cm
  • Ident.Nr. 6/77
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Museum für Byzantinische Kunst
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Markus Hilbich
Beschreibung
Die stark korrodierte Schnalle besteht aus einem ovalen Metallring, auf dem der Dorn zu liegen kommt. Daran schließt sich der reliefverzierte Beschlag an, der mittels zweier Ösen auf der Rückseite mit dem Leder des Gürtels verbunden war. Hauptmotiv des Reliefs ist ein rundes Medaillon mit einer frontal wiedergegebenen männlichen Büste. Die eingeritzte Kreuzform hinter dem Kopf erlaubt es, den Dargestellten als Christus zu identifizieren. Zwei geriefte Schlaufen, die von dem Rahmen des Medaillons ausgehen, umschließen zwei kleine Bildfelder, die ebenfalls Männerbüsten enthalten. Kein Attribut trägt zur Benennung bei, doch ist in Analogie zu Christus ebenfalls an christliche Personen zu denken, etwa Heilige oder Apostel.


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