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Fragment vom Kasten eines Säulensarkophags
  • Fragment vom Kasten eines Säulensarkophags
  • Sarkophag (Fragment)
  • Pollak, Ludwig, Kunsthändler
  • 2. Viertel 4. Jahrhundert
  • Fundort: unbekannt
    Erwerbungsort: Rom (Stadt)
    Entstehungsort stilistisch: Rom
  • Marmor
  • 48 x 52 x 10 cm
  • Ident.Nr. 4687
  • 1906 durch Ludwig Pollaks Vermittlung in Rom erworben und als anonyme Schenkung in die Sammlung aufgenommen.
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Museum für Byzantinische Kunst
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Antje Voigt
Beschreibung
Multimedia
Die gesamte Sarkophagfront war einst durch Säulen in fünf Nischen gegliedert, die abwechselnd Arkaden und Giebel trugen. In den Zwickeln hängt jeweils ein Kranz mit flatternden Bändern. In der als Muschelnische gestalteten Mittelarkade steht eine verschleierte Frau, wohl die Verstorbene. Ihren Hals ziert eine dreireihige Perlenkette. Sie hat ihre Arme wohl im Gebet erhoben. Neben ihr stehen zwei bärtige Männer, vielleicht Apostel als Fürsprecher. Links unter dem Giebel war die Heilung eines knabenhaften Blinden dargestellt. Von Christus ist nur noch die heilende Rechte auf dem Kopf des Blinden sowie die Linke mit einer Schriftrolle erhalten. Dahinter steht ein Jünger, der den Blinden heranführt. Ein ganz rechts Bruch an Bruch anpassendes Fragment mit der Heilung einer Frau durch Christus im Beisein eines Jüngers wird im Bonner Franz Josef Dölger-Institut aufbewahrt. Der unfertig belassene Sarkophag erhielt sein endgültiges Aussehen erst nach einer Bemalung.
(Theun-Mathias Schmidt)


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