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Alceste. Oper von Christoph Willibald Gluck. Entwurf zur 4. Dekoration. Eingang in die Unterwelt
  • Alceste. Oper von Christoph Willibald Gluck. Entwurf zur 4. Dekoration. Eingang in die Unterwelt
  • Zeichnung
  • Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841), Zeichner
  • 1817
  • Gouache / (besteht aus zwei aneinandergesetzten Papieren) handgeschöpftes Papier (vergé)
  • Blattmaß: 45,2 x 59,1 cm
  • Ident.Nr. SM 22c.123
  • Sammlung: Kupferstichkabinett
  • © Foto: Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Objektverknüpfungen
Der Prospekt zeigt eine wilde und schroffe Felsengegend, die seitlich durch angrenzende Felskulissen ergänzt zu denken ist. Es ist der Ort, an dem Alceste sich dem Tode weiht um sich für Ihren Gemahl König Admet zu opfern. Die Ödnis der Natur symbolisiert ihr auswegloses Schicksal. Dem Schwarz des bedrohlichen Höhleneingangs in die Unterwelt konstrastiert der strahlend weiße Altar. Er ist das Zeichen der Hoffnung in dieser lebensfeindlichen Umgebung. Die Hoffnung wird erfüllt als Herkules in die Unterwelt herabsteigt, um das Königspaar zu retten.
Text: Anna Marie Pfäfflin (2011)


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