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Entwurf zu einem Kronleuchter mit Schwänen
  • Entwurf zu einem Kronleuchter mit Schwänen
  • Zeichnung
  • Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841), Zeichner
  • 1824/1825
  • Graphitstift und Zirkel / handgeschöpftes Papier (vergé)
  • Blattmaß: 32,4 x 20,2
  • Ident.Nr. SM 37b.83
  • Sammlung: Kupferstichkabinett
  • © Foto: Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Dargestellt sind ein kleiner Kronleuchter mit Schwänen sowie eine Skizze zur Untersicht und mehrere Details. Der Kronleuchter gehört zum Typus der so genanten Adler- oder Schwanenkronen aus Metall, meist Bronze. Diese sind eine Erfindung Schinkels, bei der der Glasbehang zugunsten plastischer Elemente in den Hintergrund tritt. Schinkel entwarf diese Schwanenkrone wohl erstmals 1824/1825 für den Schinkel-Pavillon. Sie ist auf dem Schaubild zum Weißen Zimmer abgebildet (Inv. SM 22d.150). Ein Modell mit 16 Lichtern hing im Dunkelblauen Zimmer in der Wohnung des Prinzen Wilhelm von Preußen im Generalkommando und ein weiteres im Toilettenzimmer des Palais des Prinzen Albrecht. Die Ausführung solcher Schwanenkronen ist durch die Berliner Bronzefabrik von Werner & Neffen belegt. Die Schwanenkrone aus dem Generalkommando war bis 1943 im Balkonsaal des Langhansschen Kaiser Wilhelm Palais nachweisbar. Zu Schinkels Beleuchtungskörpern allgemein vgl. die Angaben zu Inv. SM 37b.84.
Text: Birgit Kropmanns (2012)


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