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  • Gefäßverschluß
  • verbale Datierung: 6./7. Jahrhundert
  • Herkunft (Allgemein): aus der Gegend von Aschmunein
  • Nilschlamm und Ton
  • Durchmesser: bis zu 14 cm
  • Ident.Nr. 10362
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Museum für Byzantinische Kunst
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Reinhard Saczewski
Beschreibung
Der Gefäßverschluss zeigt den Heiligen Menas als Orans zwischen den gelagerten Kamelen in der Ikonographie, wie sie von zahlreichen Pilgerandenken für ihn bekannt ist. Das Stück enthält noch die Scherbe, welche in den Gefäßhals geklemmt wurde, ehe man den Tonpfropfen hineindrückte. Die Darstellung des Menas auf einem Gefäßverschluss könnte auf der Wahl des Heiligen als Schutzpatron durch den Eigentümer des Inhaltes beruhen. Möglicherweise enthielt das Gefäß jedoch auch geweihtes Wasser oder Öl, welches aus dem Pilgerheiligtum westlich von Alexandria nach Aschmuneïn gebracht worden war. Ein Gefäßverschluss mit der gleichen Darstellung befindet sich im Koptischen Museum in Kairo (Strzygowski [1904] 227 Nr.8977).


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