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  • bauchige Kanne mit Zinndeckel
  • 1. Hälfte 19. Jahrhundert
  • Gebrauchsort: Nördlingen, Ries, Bayr. Schwaben
  • Steinzeug, salzglasiert (Töpferarbeit)
  • Höhe: mit Knauf 33 cm
  • Ident.Nr. D (8 E 494) 683/1971c
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Schmaler, hoher Stand, kugelbauchiger Gefäßkörper, hohe schlanke Halszone mit profiliertem Absatz und hohem Rand. Gedrückte und gezogene Schnauze, Henkelansatz in Höhe des Absatztes, Henkel in weitem Bogen auf die Bauchung geführt und mit "Schwänzchen" angarniert. Scherben hellgrau, hart.
Innen und außen grau glasiert (Salzglasur). Außen vorn drei senkrechte Dekorfelder, in der Mitte Vogel und Zweige, rechts und links Eierstab. Alle Konturen eingeritzt, die Negativfelder mit Kobalt ausgemalt, so dass vor einem blauen Hintergrund die grauen Schmuckformen erscheinen. Außerdem oben und unten umlaufende blaue Ringe. Am Henkel moniert Zinndeckel mit Eichelform als Daumenraste. Auf dem Deckel, dessen Schnauzenabdeckung fast völlig abgerissen ist, sind eingraviert: J. G. Sch.
Aus der Sammlung Mötzel Nördlingen "Bauernstube", von Herrn Mötzel in jungen Jahren (geb. 1897) in den Dörfern der Ries gesammelt; nach dem Konkurs seines Bankhauses 1971 beging Friedrich Mötzel Suizid.


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