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Blick in den Ausstellungsbereich "Auferstanden aus Ruinen" der Sonderausstellung "Pergamon - Panorama der antiken Metroploe (30.09.2011 - 30.09. 2012)
  • Blick in den Ausstellungsbereich "Auferstanden aus Ruinen" der Sonderausstellung "Pergamon - Panorama der antiken Metroploe (30.09.2011 - 30.09. 2012)
  • Raumaufnahme
  • Johannes Laurentius, Fotograf
  • 04.10.2011
  • Foto
  • Ident.Nr. RA_PM_PAN_N1
  • Sammlung: Antikensammlung
  • © Foto: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Auferstanden aus Ruinen:

Die Kunde von den pergamenischen Funden löste in der archäologischen Fachwelt und auch in der Berliner Gesellschaft große Begeisterung aus. Noch während der Restaurierung tausender Fragmente zu ganzen Friesen entstanden Rekonstruktionen des Altars und auch Vorstellungen von der Stadt, die in das erste Pergamon-Panorama mündeten. Dieses sowie ein Altaraufbau wurden 1886 auf der Jubiläumsausstellung der Kunstakademie gezeigt.
Ein Architekturwettbewerb für das erste Pergamonmuseum erbrachte zum Teil phantasievolle Ergebnisse. Auch Künstler ließen sich von der pergamenischen Kunst inspirieren, und die deutsche Kulturpolitik vermerkte selbstgefällig, dass man nun Paris und London gleichgestellt sei. Der Pergamonaltar sowie das Pergamonmuseum ist in den verschiedenen politischen Verhältnissen immer wieder konträr interpretiert und benutzt worden. Die wissenschaftliche und künstlerische Beschäftigung mit Pergamon heute führt zum virtuellen Akropolis-Rundgang und zum Panorama von Yadegar Asisi.


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