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Blick in den Ausstellungsbereich "Vom Werden einer Stadt" der Sonderausstellung "Pergamon - Panorama der antiken Metroploe (30.09.2011 - 30.09. 2012)
  • Blick in den Ausstellungsbereich "Vom Werden einer Stadt" der Sonderausstellung "Pergamon - Panorama der antiken Metroploe (30.09.2011 - 30.09. 2012)
  • Raumaufnahme
  • Johannes Laurentius, Fotograf
  • 04.10.2011
  • Foto
  • Ident.Nr. RA_PM_PAN_V1
  • Sammlung: Antikensammlung
  • © Foto: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Die frühe Siedlung:

Die Stadtgrabung erbrachte den Nachweis, dass oberhalb des Gymnasions bereits im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. auf dem Burgberg von Pergamon eine befestigte Siedlung mit Mauer und Tor existierte. Vielleicht entstand damals der Name Pergamon, der in einem einheimischen Idiom „Burg“ bedeutet. Die hier und bei früheren Grabungen im oberen Burgbereich gefundene bemalte Keramik aus Athen, Korinth und den äolischen Küstenstädten bezeugt außerdem intensive Kontakte der pergamenischen Oberschicht zu den griechischen Stadtstaaten. Das Gebiet selbst gehörte damals politisch zum Herrschaftsbereich der lydischen Könige. Funde ornamental verzierter Randstücke eines Ziegeldaches in Pergamon lassen sich mit ähnlichem Material aus der lydischen Hauptstadt Sardes vergleichen. Wahrscheinlich trug der auch der erste Tempelbau auf der Burghöhe ein buntes lydisches Terrakottadach. Die Bestattung in Grabhügeln, die mit Löwenskulpturen und pilzförmigen Steinaufsätzen geschmückt waren, verbindet in dieser Zeit das Kaikos-Tal ebenfalls mit der südlich angrenzenden Kulturlandschaft.


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