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  • Wasserbecken (Gefäß)
  • 1. Hälfte 11. Jahrhundert
    Datierung engl.: 1st half of the 11th century
  • Herkunft (Allgemein): Spanien (Land)
  • Marmor, geschnitten, eingeschnitten, poliert
  • Höhe: 40 cm
    Durchmesser: 55 cm
    Gewicht: ca. 100 kg
  • Ident.Nr. I. 8290
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Description
Multimedia
Fünfpassförmiges Becken aus Marmor. Entlang des Außenrandes verläuft eine einzeilige Inschrift im sogenannten Kufi-Duktus. Der Name des Besitzers Hamdan (oder Muhammad) ibn Hamid ibn Yahya ist erwähnt sowie der Name des Handwerkers Chalaf ibn Makr al-Ischbili.
Die eckige Kufi-Schrift ist einer der ältesten Formen kalligraphischer Schrift, benannt nach der Stadt Kufa im Irak. Diese Art von Schrift wurde auch zur Dekoration von Metall-, Holz- und Keramikobjekten sowie von Gebäuden verwendet.
Das Becken stand ursprünglich in der Vorhalle der vormaligen Großen Moschee von Toledo in Spanien.


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