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  • Grabstein (Stein)
  • 839
    Datierung engl.: 839
    hiǧra - dt.: 224
    hijra - engl.: 224
  • Herkunft (Allgemein): Ägypten (Land)
  • Marmor, geschnitten, poliert, eingemeißelt
  • Höhe: 60,5 cm
    Breite: 30,5 cm
    Tiefe: 2,3 cm
  • Ident.Nr. I. 26/68
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Description
Multimedia
Hochrechteckiger Grabstein aus Marmor. Die eingemeißelte Inschrift im sogenannten Kufi-Duktus beträgt sechzehn Zeilen und ist von einem einfachen Flechtband umrahmt. Über dem Schriftfeld ist eine Palmette zu erkennen, die einen kleinen Stern umschließt. An einigen Stellen ist die Oberfläche aufgeplatzt. Die ersten fünf Zeilen erwähnen den Vers 18 der dritten Sure im Koran (al-ʿImran). In Zeile 6 wird der Verstorbenen gedacht: Muhammad ibn Saʿid ibn Mansur. Bei den Zeilen 7 bis 13 handelt es sich um die Glaubensbekenntnis. In den letzten zwei Zeilen werden wieder der Name des Verstorbenen sowie Todesdatum erwähnt: Monat Dschumada I. des Jahres 224H./März-April des Jahres 838 n.Chr.
Die kantige Kufi-Schrift ist einer der ältesten Formen kalligraphischer Schrift, benannt nach der Stadt Kufa im Irak. Diese Art von Schrift wurde auch zur Dekoration von Metall-, Holz- und Keramikobjekten sowie von Gebäuden verwendet.


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