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  • Knüpfteppich (Teppich)
  • um 1920
    Datierung engl.: c. 1920
  • Herkunft (Allgemein): Kaukasus (Region)
    Herkunft (Allgemein): Aserbaidschan (Land)
  • Kette: Wolle; Schuss: Baumwolle; Knoten: Wolle, symmetrisch, V 57, H 34 pro 10 cm
  • Höhe: 150 cm
    Breite: 114 cm
  • Ident.Nr. 1935,202
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Beschreibung
Multimedia
Vollständiger Knüpfteppich, sogenannter Perepedil. In der Mitte des blaugrundigen Mittelfeldes wechseln gezackte Rosetten mit flachen hakenförmigen Gebilden ab, die wegen ihrer eingerollten Enden als Widderhörner („Wurmas“) bezeichnet werden. Als Schwerter gedeutete Elemente in unterschiedlicher Farbigkeit bilden die seitlichen Begrenzungen des Mittelfeldes. Die hellgrundige Hauptbordüre zeigt eine abstrakte Variante der „Kufi-Bordüren“: hier werden Rosetten von geraden Elementen klammerartig eingefasst. Die Nebenbordüren sind mit Zickzackmustern auf blauem Grund und einem reziproken Zinnenmuster auf hellem Grund verziert. Die Mattigkeit der Farben ist wohl auf eine Bleichwäsche zurückzuführen. Der Teppich wird dem Ort Perepedil in der nordost-aserbaidschanischen Quba-Region zugeordnet.


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