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Porträt der Maria Antonia Gräfin von Branconi
  • Porträt der Maria Antonia Gräfin von Branconi
  • Druckgrafik (allgemein)
  • August Weger (1823.07.28 - 1892.05.27, Leipzig), Herstellung, Stecher
    Th. Zehl (der Jüngere) (Schaffenszeit: 1860), Herstellung, Drucker
  • um 1860
  • Druckort: Leipzig
  • Stahlstich
  • Blattmaß: 34,8 x 26,6 cm
  • Ident.Nr. 14136342
  • Sammlung: Kunstbibliothek | Sammlung Modebild
  • © Foto: Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Anna Russ
Description
„Nach einem Original-Gemälde gesto[chen] A. Weger Leipzig.
Gräfin Branconi.
(,Die schöne Frau.')
Druck v. Th. Zehl junior in Leipzig."
Posthumes Porträt der Maria Antonia Gräfin von Branconi, geb. von Elsener (* 27. Oktober 1746 in Genua; † 7. Juli 1793 in Abano). Als Mädchen von 12 Jahren wurde sie mit Johannes Josephus Franciscus Pessina de Branconi vermählt, der 1766 starb und mit dem sie zwei Kinder hatte. Noch im gleichen Jahr wurde sie die offizielle Mätresse des Braunschweiger Thronfolgers Karl Wilhelm Ferdinand (1735–1806), dem sie 1767 einen Sohn gebar. Branconi galt damals als schönste Frau Deutschlands. Sie und ihre drei Kinder wurden 1774 durch Kaiser Joseph II. in den rittermäßigen Reichsadelsstand aufgenommen. Der Thronfolger trennte sich 1777 von ihr. Im Jahr 1779 lernte die Branconi in Lausanne Johann Wolfgang von Goethe kennen mit dem sie einen Briefwechsel begann. Goethe besuchte sie 1783 und 1784 in Langenstein und schickte ihr Manuskripte seiner Werke.


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