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Nürnberg: Rechenpfennig
  • Nürnberg: Rechenpfennig
  • Marken und Zeichen
  • 1553
  • Land: Deutschland (Land)
    Region: Franken (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Nürnberg
  • Material: Kupfer, Stempelstellung: 6, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 3,93 g
    Durchmesser: 28 mm
  • Ident.Nr. 18214461
  • Sammlung: Münzkabinett | Neuzeit | 16. Jh.
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Reinhard Saczewski
Beschreibung
Vorderseite: Rechenmeister an Rechentisch, darauf u.a. zwölf Rechenpfennige. Im Hintergrund Sterne.

Rückseite: A B C D / E F G H I / K L M N O / P Q R S T V / W X Y Z / 1553. Das Alphabet in fünf Zeilen, darunter Jahreszahl.

Kommentar: Rechenpfennige (Schulpfennige) dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen. Viele dieser Pfennige zeigen den Rechenmeister am Tisch und auf der Rückseite das Alphabet. Die Rechenmeister waren neben dem Rechnen oft auch für das Schreiben zuständig, was die Darstellung des Alphabetes erklärt.

Literatur: C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368. Vgl. A. Koenig - F. Stalzer, Rechenpfennige I. Nürnberg. Signierte und zuweisbare Gepräge. 1. Lieferung: die Familien Schulte, Koch und Krauwinckel (1989) Nr. 70 (dort 20 Sterne und elf Rechenpfennige).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18214461


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