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Korinth
  • Korinth
  • Münze
  • ca. 430-415 v. Chr.
  • Land: Griechenland (Land)
    Region: Achaia (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Korinth
    Fundort: Griechenland (Land)
    Fundort: Dodona (Ort)
  • Nominal: Stater, Material: Silber, Stempelstellung: 9, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 8,33 g
    Durchmesser: 23 mm
  • Ident.Nr. 18214928
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Griechen, Archaik und Klassik (-650 bis -336)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Dirk Sonnenwald
Beschreibung
Vorderseite: K [K als Koppa]. Der gezäumte Pegasos nach r. fliegend.

Rückseite: Kopf der Athena mit korinthischem Helm, Perlenkette und Ohrring nach l., die langen Haare sind unter den Helm gesteckt. Das Ganze in quadratum incusum.

Kommentar: Korinth ist eine der wichtigsten Münzstätten im griechischen Mutterland. Wegen ihrer Bedeutung als Handelsstadt am Isthmos der peloponnesischen Halbinsel prägte Korinth bereits seit dem frühen 6. Jh. v. Chr. Münzen. Zunächst konzentrierten sich die Münzbilder auf Pegasos, welcher vom korinthischen Heros Bellerophon gezähmt wurde und mit dessen Hilfe er die Chimäre besiegte. Ab dem 4. Jh. v. Chr. ist auch die Kampfszene selbst auf den Münzen gezeigt. Ein archaisierendes Element der Münzgestaltung ist das Festhalten an dem Buchstaben Koppa als altem Anfangsbuchstaben der Münzstätte bis in das 3. Jh. hinein.

Literatur: O. E. Ravel, Les 'Poulains' de Corinthe I (1936) Nr. 304 a Taf. 18 (dieses Stück, um 430-415 v. Chr.); Schultz (1997) Nr. 28 (dieses Stück); R. Calciati, Pegasi I (1990) 173 Nr. 90.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18214928


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