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Köln: Konrad von Hochstaden
  • Köln: Konrad von Hochstaden
  • Münze
  • Konrad von Hochstaden (1238-1261), Erzbischof von Köln, Erzbistum, Münzherr
  • 1244-1261
  • Land: Deutschland (Land)
    Region: Westfalen (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Korbach
  • Nominal: Obol (MA)/Hälbling, Material: Silber, Stempelstellung: 3, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 0,5 g
    Durchmesser: 14 mm
  • Ident.Nr. 18215684
  • Sammlung: Münzkabinett | Mittelalter | Spätmittelalter (1251 bis 1500)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Beschreibung
Vorderseite: + CON[...]. Sitzender Barhäuptiger mit Tonsur (Konrad), in der Rechten Kranz (Perlkreisringel), in der Linken Buch.

Rückseite: [...]CE CIV[...]. Tormauer, darin turmartiges Gebäude. Zu dessen Seiten je eine Rosette auf langem Stab.

Kommentar: Obol (Hälbling) zu den bildgleichen Denaren (Pfennigen, Objektnummer 18215680-83), eine der ganz wenigen Obolmünzen dieser Zeit. Der Münztyp wird im allgemeinen den Grafen von Waldeck zugelegt und das Bild des Erzbischofs nicht auf ein erzbischöfliches Münzrecht in Korbach, sondern als Hinweis auf den Kölner Erzbischof als Herzog von Westfalen gedeutet. Sehr ungewöhnlich ist das ungeistliche Attribut des Waldeck/Korbacher Münzzeichens (Perlkreisringel) in der Hand des Erzbischofs, der zudem nur als gewählter, aber noch nicht inthronisierter Erzbischof dargestellt ist. Es fehlen Mitra, Krummstab und Pallium.

Literatur: H. Grote, Die Waldeckschen Münzen des Mittelalters, in: Münzstudien 5 (1867) 107 Nr. 16; W. Hävernick, Die Münzen von Köln I (1935) Nr. 1069 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: http://ikmk.smb.museum/object?id=18215684


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