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Olbasa
  • Olbasa
  • Münze
  • ca. 139-147 n. Chr.
  • Land: Türkei (Land)
    Region: Pisidien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Olbasa
  • Material: Bronze, Stempelstellung: 7, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 8,49 g
    Durchmesser: 26 mm
  • Ident.Nr. 18248461
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Griechen, Römische Kaiserzeit (-30 bis 283)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Reinhard Saczewski
Beschreibung
Vorderseite: IMPE - ANTONINVS. Kopf des Antoninus Pius mit Lorbeerkranz nach r.

Rückseite: [COL] OLBASE-NORVM. Bekränzter Bacchus mit kurzem Gewand und Hirschkalbfell (nebris) steht in Dreiviertelansicht nach l. In der vorgestreckten r. Hand ein Gefäß, darunter ein Panther nach l. Die l. Hand ist auf einen Thyrsosstab gestützt.

Kommentar: Vorderseite ist stempelgleich mit Objektnummer 18248464. - Olbasa bestand seit mindestens hellenistischer Zeit und wurde unter Augustus als römische Kolonie neu gegründet. Die Colonia Iulia Augusta Olbasene (oder Olbasena) begann jedoch erst unter Antoninus Pius, Münzen zu prägen. Unter Volusianus enden die Emissionen.

Literatur: F. Imhoof-Blumer, Kleinasiatische Münzen II (1902) 385 Nr. 1 (dieses Stück); H. von Aulock, Kleinasiatische Münzstätten VIII, JNG 21, 1971, 15-23. 18 Nr. 2 Taf. 1 (dieses Stück); V. Heuchert, RPC IV online, Coin type (temporary no.) 7678,1 (dieses Stück, ca. 139-147 n. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18248461


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