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  • Kleid, zweiteilig
  • Veronika Wachholz, Hersteller
    Modegruppe Dippoldiswalde (Zirkel des Volkskunstschaffens), Hersteller
  • 1983/84
  • Herstellungsort: Dippoldiswalde, Sachsen
  • Baumwoll-, Polyestergewebe (33/67); patchworkartig genäht
  • Länge: 48 cm Oberweite 96 cm (Kleid)
    Länge x Breite: 270 x 90 cm (Stoffbahn)
  • Ident.Nr. I (26 H) 841/1987,a-c
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Baumwolle/Polyester-Gewebe, schwarz/grauviolett,
a) Top, taillenkurz mit schulterbreiten Trägern.
b) 4 längs- und quergestreifte Rockteile, jeweils ab Bund auf 6 Drucker verbunden, Weite eingereiht und Bund gefasst, auf 2 Drucker zu schließen, 2 große Taschen.
c) Stoffbahn mit Druckfehler

Die Modegruppe Dippoldiswalde unter der Leitung von Barbara Wachholz war Teil der staatlich geförderten Freizeitbetätigung in der DDR (damals „künstlerisches Volksschaffen“ genannt). Es war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen und Männer, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um eigene Modeentwürfe zu entwickeln und präsentieren. Die Mode-Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen.

Durch Materialien und Farben wurden in den Kollektionen Bezüge zur Region hergestellt, beispielsweise durch die Verwendung „bezirkstypischer“ Textilien wie Frottee aus Großschönau oder Blaudruck aus Pulsnitz. Über Kontakte zu den umliegenden Firmen konnten sie Mängelware, welche beispielsweise Druckfehler aufwies, als Kiloware von Stoffzuschnitten günstig erwerben. Die verfügbaren Materialien bestimmten die einzelnen Themen und Entwürfe der Modekollektionen, unter anderem auch die häufige Verwendung der Patchworktechnik.


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