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  • Kleid
  • Josefine Hagstolz, Hersteller
    Modegruppe Dippoldiswalde (Zirkel des Volkskunstschaffens), Hersteller
  • ca. 1983
    Herstellung: 1983
  • Herstellungsort: Dippoldiswalde, Sachsen
  • Baumwoll- und Polyestergewebe (33/67), patchworkartig genäht
  • Länge: 119 cm , Oberweite: 108 cm
  • Ident.Nr. I (26 H) 843/1987
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Das wadenlange Kleid aus Baumwolle und Polyester-Gewebe hat lange schwarze Ärmel und einen eckigen Halsausschnitt. Das Oberteil ist in Patchworktechnik aus schwarzen sowie graublau und grüngrau gemusterterten Stoffquadraten gefertigt. Das Kleid wird durch einen Gummizug in der Taille gerafft. Der Rock ist aus einem blaugrauen, längs gestreifen Stoff mit einem abgeschrägten, schwarzen Überrock.

Die Modegruppe Dippoldiswalde unter der Leitung von Barbara Wachholz war Teil der staatlich geförderten Freizeitbetätigung in der DDR (damals „künstlerisches Volksschaffen“ genannt). Es war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen und Männer, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um eigene Modeentwürfe zu entwickeln und präsentieren. Die Mode-Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen.

Durch Materialien und Farben wurden in den Kollektionen Bezüge zur Region hergestellt, beispielsweise durch die Verwendung „bezirkstypischer“ Textilien wie Frottee aus Großschönau oder Blaudruck aus Pulsnitz. Über Kontakte zu den umliegenden Firmen konnten sie Mängelware, welche beispielsweise Druckfehler aufwies, als Kiloware von Stoffzuschnitten günstig erwerben. Die verfügbaren Materialien bestimmten die einzelnen Themen und Entwürfe der Modekollektionen, unter anderem auch die häufige Verwendung der Patchworktechnik.


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