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  • Nadelkissen
  • Textilzirkel Berlin-Biesdorf, Hersteller
    Ruth Pydde (1926), veräußerer, Anleitung
  • ca. 1973
  • Entstehungsort: Berlin
  • Filz, Perlen; Applikation, Stickerei
  • Durchmesser: 13 cm (mit Zackenrand)
  • Ident.Nr. I (14 B) 88/1973
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Rundes Nadelkissen aus grünem und braunem Filz mit Zackenrand. Es ist mit Applikationen in Filz mit Wollstickerei und Perlen verziert. Tulpenblüten aus orangem Filz sind kreisförmig am Rand des Nadelkissens angeordnet. In der Mitte ist ein kleinerer Kreis mit einer einzelnen Blüte in gelb und braun appliziert. Hinten wurde eine kleine Schlaufe zum Aufhängen angebracht.

Das Nadelkissen entstand als Laienarbeit im Textilzirkel Berlin-Biesdorf unter Anleitung von Ruth Pydde. Sie war in der DDR als Zirkelleiterin tätig. Dabei arbeitete sie auch nach Vorlagen aus dem Museum. Die künstlerische Textilgestaltung in so genannten Textilzirkeln war Teil der staatlich geförderten Freizeitbetätigung in der DDR (damals „künstlerisches Volksschaffen“ genannt). Der Textilzirkel war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen (und Männer), die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um künstlerisch aktiv zu werden. Die Arbeiten entstanden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe.


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