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  • Kanne; Willkomm der Knappen
  • 1780, vermutl. Nachahmung 2. Hälfte 19. Jh.
  • Gebrauchsort: Sachsen
  • Zinn
  • Höhe: 47 cm
  • Ident.Nr. I (44 A) 27/1957,2
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Schmaler Hohlfuß; sich nach oben leicht verjüngende, zylindrische Wandung; auf der Wandung sächsisches Landeswappen und kursächsisches Wappen mit Krone, flankiert von zwei Bergleuten, eingeflechelt; unterhalb dieser Darstellung geflechelte Blumenranken, oberhalb, in einem Spruchband die Bezeichnung "GLVECK AVF"; Randzone durch umlaufende Profilringe und gekörnten Streifen verziert; konvexer Deckel mit geriefeltem Rand und glattem Abschluß; darauf ein stehender Knappe in Bergmannstracht mit Schild in beiden Händen haltend (Schild mit der Spitze am Deckelrand befestigt); eingravierte Inschrift auf dem Schild: "SOLCHEN HVMPEN / STIFTEN DY KNAP / V. HAVER DERO / GRVBE MARIA / HILF IM JAENAER / EN 1780"; bandförmiger, geschwungener Henkel mit Scharnier ohne Drücker.
Drei Markeneinschläge auf der Innenseite des Deckels sind nach E. Hinte nicht zu lokalisieren; vermutlich ist die Kanne eine Nachahmung, angefertigt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.


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