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  • Halskette, 8-reihig
  • Mitte 19. Jh.
  • Herstellungsort: Herrnhut, Oberlausitz, Sachsen
  • 8 Erbsketten; Silberfiligran auf einer Messingplatte montiert mit 4 silbergefassten Granaten und 6 Türkisen als Rosette mit einer Perle in der Mitte
  • Umfang: 39 cm
  • Ident.Nr. I (30 D) 8/1955,e
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Ute Franz-Scarciglia
Beschreibung
Acht sogenannte Erbsketten sind durch größere Ringe mit einem Zungenschloss verbunden. Die Schließe besteht Silberfiligran, das auf eine Messingunterlage montiert ist, weiterhin 4 Granatsteinen und einer Rosette mit 6 Türkisen und einer Perle in der Mitte.
Vermutlich wurde die Kette in der Goldschmiede Gustav Burkhardt in Herrnhut/Lausitz gefertigt. Die Granaten stammen aus Böhmen. Die Türkise brachten Herrnhuter Missionare aus Tibet mit. Die Kette erinnert an Modelle, die in Bayern getragen wurden. Der Verkauf aus regionaler Quelle und die Ähnlichkeit zu Vergleichsstücken lassen die Vermutung o.g. Herkunft zu.


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