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Gemme mit Darstellung der Göttin Isis mit Sistrum, Situla und Ziegenbock
  • Gemme mit Darstellung der Göttin Isis mit Sistrum, Situla und Ziegenbock
  • Gemme (Kleinkunst / Schmuck)
  • Historische Datierung: 1. Jh. n. Chr.
  • Provenienz unbekannt (Ägypten)
  • Jaspis (Material / Mineral), rot
  • 1 x 0,8 x 0,2 cm
  • Ident.Nr. ÄM 9823
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Sandra Steiß
Description
Auf der Gemme ist Isis mit Kuhgehörn und Sonnenscheibe auf dem Scheitel dargestellt, die auf wichtige göttliche Aspekte verweisen. In etwas gedrungener Gestalt ist Isis frontal, den Kopf nach rechts gewandt, abgebildet. Ihr Chiton ist durch einige kurze Linien angedeutet, der schwere Mantel ist in dicken Falten um den Unterkörper geschlungen. Mit angewinkeltem linkem Arm halt sie das Sistrum, mit der Rechten trägt sie die Situla und eine Patera mit einem zusammengekauerten Bock mit vorn überhängenden Laufen. Die Griechen setzten den Widder von Mendes mit einem Ziegenbock gleich. Das heilige Tier von Mendes galt als Symbol der Fruchtbarkeit und ist die Inkarnation des Osiris, des männlichen Pendants der Isis in der göttlichen Trias.
(J. Helmbold-Doyé)


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