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Beeren des Zizyphus spina christi (L.) Willd. (Christdorns)
  • Beeren des Zizyphus spina christi (L.) Willd. (Christdorns)
  • Flora (Organisches Objekt)
  • Georg Möller (5.11.1876 - 2.10.1921), Grabungsleiter
  • Neues Reich
  • Deir el-Medine (Ägypten / Oberägypten / Theben-West)
    Dx 3 (Grab)
  • Flora/Beeren des Zizyphus spina christi (L.) Willd. (Christdorns)
  • 3 x 6,2 x 6,2 cm
  • Ident.Nr. ÄM 21531
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Der Christdorn ist ein in Ägypten heimisches Wildgewächs, das im laufe der Zeit kultiviert wurde. Er wächst als Strauch oder kleiner Baum. Seine kleinen, gelb-rötlichen, kugeligen Früchte haben einen säuerlichen Geschmack. Das Fruchtfleisch umschließt einen Steinkern. Die Früchte hängen als Büschel an den Zweigen. Christdornbeeren sind als Nahrungsmittel seit der prädynastischen Zeit nachzuweisen. Die getrockneten Beeren waren auch eine beliebte Grabbeigabe.
Christdornfrüchte und -Blätter wurden auch in der Heilkunde angewandt. Die Früchte oder ihr Aufguss halfen bei Magenbeschwerden und Fieber. Bei Durchfall und Husten kochte man aus den Blättern einen Teesud. Ferner verwendete man die Blätter bei der Behandlung von Wunden, Geschwüren und sogar bei Schlangenbissen.


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