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Riemengeflochtene Axtgebinde
  • Riemengeflochtene Axtgebinde
  • Axt (Gerät / Waffe)
  • Deutsche Orient-Gesellschaft (DOG), Auftraggeber
    Borchardt, Ludwig (5.10.1863 - 12.8.1938), Grabungsleiter
  • Historische Datierung: Amenophis (Amenhotep) IV. / Echnaton
    Datierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
  • N 51.06 (Wohnhaus) (Ägypten / Mittelägypten / Amarna / N 51.06 - 09 (Häuser))
  • Leder, gegerbt (Material / Fauna / Leder)
  • 21 x 4 x 3,4 cm (ÄM 25305/01)
  • Ident.Nr. ÄM 25305
  • Schenkung James Simon, 1920
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Sandra Steiß
Beschreibung
Objektverknüpfungen
Für Äxte oder Beile war es unabdingbar, dass der Keil und der Schaft durch eine stabile Gebinde zusammengehalten wurden. Dieses fertigte der Lederhandwerker aus einem Stück Rohleder an, welches er zunächst in gleich große Riemen zerschnitt. Daraufhin wurden diese Lederstreifen nach dem „Plaiting-Muster“ um den Keil und den Schaft geflochten. Das in Haus N 51.6 gefundene Axtgebinde weist dieses ungewöhnlich kunstvoll gestaltete Muster aus schmalen Riemen auf. Vermutlich war es als Gebinde für eine höherwertige Zeremonial- oder Kriegsaxt bestimmt.
Aus: Hackbeil, C., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 272 (Kat.-Nr. 48).


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