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Oberteil einer Kniefigur des Pharao Amenophis II.
  • Oberteil einer Kniefigur des Pharao Amenophis II.
  • Statue (Rundbild)
  • Amenophis (Amenhotep) II.
  • Wad Ban Naga (Sudan / Nubien / Butana (Gebiet))
    Isistempel (Tempel)
    ursprünglich wohl aus der Festung Kumma (Ägypten/Unternubien) am 2. Katarakt
  • Silifiziert (Quarzit) (Material / Stein / Sandstein)
  • 17,4 x 15 x 9,7 cm
  • Ident.Nr. ÄM 2057
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Jürgen Liepe
Description
Bevorzugtes Ausdrucksmittel der Herrscher der ersten Hälfte der 18. Dynastie war die idealisierende Darstellung, mit deren Hilfe das wieder erstarkte und zu neuer Machtfülle gelangte Königtum betont werden sollte. Die Bildnisse zeigen einen alterslosen König. Das Oberteil dieser Figur aus Quarzit gibt das Idealbild eines mit gestreiftem Königskopftuch und Uräusschlange bekleideten Pharao wieder. Jedoch finden sich in den großen Ohren, der geschwungenen Linienführung der Augenbrauen mit den dicht darunter liegenden großen Augen, der schmalen Nase und den vorgewölbten Lippen des Mundes individuelle Merkmale, die durch einen Vergleich mit inschriftlich gesicherten Darstellungen eine Identifizierung als Amenophis II. zulassen.
Amenophis II. war Sohn und Nachfolger Thutmosis’ III., von dem er ein Weltreich übernahm, das von Syrien im Norden bis über den IV. Katarakt im Süden hinaus reichte. In zahlreichen Texten und Darstellungen lässt er sich als großer Sportler und jugendlicher Draufgänger darstellen, der sowohl als kühner Wagenlenker, aber auch als Ruderer und treffsicherer Bogenschütze unübertroffen ist.


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