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Fingerring mit Udjat-Auge
  • Fingerring mit Udjat-Auge
  • Fingerring (Kleinkunst / Schmuck / Armschmuck)
  • Deutsche Orient-Gesellschaft (DOG), Auftraggeber
    Borchardt, Ludwig (5.10.1863 - 12.8.1938), Grabungsleiter
  • Amenophis (Amenhotep) IV. / Echnaton
    Datierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
  • O 49.12 (Kleinhäuser) (Ägypten / Mittelägypten / Amarna)
  • Fayence (Material), türkis
  • 0,9 x 1 x 2,2 cm
  • Ident.Nr. ÄM 30811
  • Schenkung James Simon, 1920
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Sandra Steiß
Description
Ringe wurden als Belohnung vergeben, an Tempel gestiftet oder dem Verstorbenen mit ins Grab gegeben. Sie sind bereits seit der Frühzeit belegt und spätestens seit dem Mittleren Reich ein beliebtes Schmuckstück. Das Udjat-Auge bildete seit dem Neuen Reich ein viel verbreitetes Motiv zur Dekoration von Ringplatten. Ihm wurde eine schützende und regenerative Kraft zugeschrieben, so dass die, mit einem Udjat-Auge verzierten Ringe ihren Träger vor dem Bösen bewahren sollten.
(J. Jancziak)


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