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Mumienmaske eines unbekannten Mannes
  • Mumienmaske eines unbekannten Mannes
  • Mumienmaske (Grabausstattung)
  • Historische Datierung: 1. Jh. n. Chr.
  • Meir (Ägypten / Mittelägypten)
    ehemals Sammlung Khashaba, Assiut
  • Textil (Material / Kartonage); grundiert, bemalt, partiell vergoldet
  • 50 x 30 x 55 cm (inkl. Sockel)
  • Ident.Nr. ÄM 34436
  • Sammlung: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung | Ägyptisches Museum
  • © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Margarete Büsing
Beschreibung
Die Mumienmaske zeigt einen jungen, bartlosen Mann mit Sichellocken, die im Stirnbereich unter dem farbig gefassten Kopftuch zu erkennen sind. Das Tuch ist in Gestalt der ägyptischen dreigeteilten Perücke geformt, auf dessen Vorderseite liegende Schakale, Darstellungen des Gottes Anubis und darunter Uräenfriese abgebildet sind. In der Mitte ist eine breite Kette, ein so genannter Hals- oder Schulterkragen zu erkennen, unter dem ein Skarabäus schützend seine Flügel ausbreitet. Um den Hinterkopf findet sich ein Götterfries mit den vier Horussöhnen, Amset, Duamutef, Hapi und Kebechsenuef, opfernd vor dem zentral beherrschenden Gott Horus. Horus, als Herr des Himmels, erscheint in Falkengestalt mit einer Sonnenscheibe. In den kurz gefassten Hieroglypheninschriften werden die Götter namentlich genannt, jedoch weder Titel noch Name des Verstorbenen, zu dessen Grabausstattung diese Maske gehörte.
(J. Helmbold-Doyé)


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