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Schreiben vom 18.6.1917: M. v. Oppenheim, Berlin, Kurfürstendamm 203 schenkt der ind. Abt. eine Zelt-Trennungswand. Wände bestehend aus Rohr, welche mit Wollfäden, die ein Muster bilden, verbunden sind. Genutzt für ein Scherzzelt, um Männer und Frauen Abteilungen abzutrennen. Das Stück stammt von einem nomadisierenden Kurdenstamm, den Kikieje, aus der Gegend von Ras el´Ain, in Mesopotamien.  --  25.1.1918, Nachfrage Grünwedel, Objekt sei bis jetzt nicht eingetroffen.  --  M. v. Oppenheim, Berlin am 22.5.1918 an MfV, antwortet erst jetzt, wegen dienstlicher Belange. Möchte den Frauenreitkorb (Gunn) aus Mesopotamien zum Geschenk machen. Dieser befindet sich im Kolonnadenbau bei der Museumsinsel zw. K-F-M und NN zur Abholung. Oppenheim erklärt das wertvolle Stück, es nunmehr bei den Millikurden, bei vornehmen Schechs üblich. Dieses Stück stamme aus der Familie der Oberschechs der Millikurden, Ibrahim Pascha. Trennwand befindet sich noch im Keller seiner Bürowohnung, Savignyplatz 6 in einer gr,. Kiste. Wird hierzu seine wiss. Notizen senden. -- Schreiben vom 1.6.1918, Grünwedel an M. v. Oppenheim, Berlin, berichtet vom sehr schlechten Zustand der beiden Objekte. Schäden durch Motten und Insektenfraß, ausgiebige techn. Behandlung wird nötig sein. -- Intern Notiz: Bedenken, die Objekte zu inventarisieren, Entscheid nach der Konservierung (gez. Grünwedel) -- Inventarisierung zwecklos, jedoch Aufbewahrung unter der Acten Nr. (gez. Grünwedel) -- Notiz 4.2.1926, Objekte völlig zerstört und daher vernichtet (gez. Stönner)
  • Schreiben vom 18.6.1917: M. v. Oppenheim, Berlin, Kurfürstendamm 203 schenkt der ind. Abt. eine Zelt-Trennungswand. Wände bestehend aus Rohr, welche mit Wollfäden, die ein Muster bilden, verbunden sind. Genutzt für ein Scherzzelt, um Männer und Frauen Abteilungen abzutrennen. Das Stück stammt von einem nomadisierenden Kurdenstamm, den Kikieje, aus der Gegend von Ras el´Ain, in Mesopotamien. -- 25.1.1918, Nachfrage Grünwedel, Objekt sei bis jetzt nicht eingetroffen. -- M. v. Oppenheim, Berlin am 22.5.1918 an MfV, antwortet erst jetzt, wegen dienstlicher Belange. Möchte den Frauenreitkorb (Gunn) aus Mesopotamien zum Geschenk machen. Dieser befindet sich im Kolonnadenbau bei der Museumsinsel zw. K-F-M und NN zur Abholung. Oppenheim erklärt das wertvolle Stück, es nunmehr bei den Millikurden, bei vornehmen Schechs üblich. Dieses Stück stamme aus der Familie der Oberschechs der Millikurden, Ibrahim Pascha. Trennwand befindet sich noch im Keller seiner Bürowohnung, Savignyplatz 6 in einer gr,. Kiste. Wird hierzu seine wiss. Notizen senden. -- Schreiben vom 1.6.1918, Grünwedel an M. v. Oppenheim, Berlin, berichtet vom sehr schlechten Zustand der beiden Objekte. Schäden durch Motten und Insektenfraß, ausgiebige techn. Behandlung wird nötig sein. -- Intern Notiz: Bedenken, die Objekte zu inventarisieren, Entscheid nach der Konservierung (gez. Grünwedel) -- Inventarisierung zwecklos, jedoch Aufbewahrung unter der Acten Nr. (gez. Grünwedel) -- Notiz 4.2.1926, Objekte völlig zerstört und daher vernichtet (gez. Stönner)
  • Max von Oppenheim (1860-1946), Absender
    Albert Grünwedel (31.07.1856 - 14.10.1935), Empfänger
  • 1917
  • Absendeort: Berlin
  • Ident.Nr. E 474/1917
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Archiv
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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