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  • Haarbrosche
  • 2. Hälfte 19. Jh.
  • Erwerbungsort: Hamburg
  • Haare, Metall, Glas
  • Höhe x Breite: 4 x 5 cm
  • Ident.Nr. N (30 B 102) 778/1992
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Die ovale Brosche mit einer Metallfassung wird von einer goldenfarbenen Kette umrahmt. Unter Glas befinden sich eine geklebte Haarfeder und Haarpflanzenranken. Auf der Rückseite ist eine große Verschlussnadel befestigt.

Haare als Liebespfand oder in Erinnerung an einen Toten zu tragen, wurde mit dem ausgehenden 18. Jh. bei Adel und Bürgertum sehr beliebt. Die Haare wurden wie Reliquien verehrt. Bei diesem Totengedenken war es wichtig, dass das Haar noch vom Lebenden stammte. Diese Brosche ist ein Beispiel für die spätere Kommerzialisierung der Tradition im 19. Jahrhunderts.


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